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21 Juni 2010
w&v: "Forum Public Relations im Branchenverband GWA gegründet"

Heute Nachmittag trafen sich in Frankfurt Vertreter von neun Agenturen zu einer konstiutierenden Sitzung des PR-Forums im Branchenverband GWA. Ziel des Gremiums ist es, die Rolle von PR im Rahmen der strategischen Kommunikation zu definieren und öffentlich zu machen. Mit vertreten waren die Agenturen cpz Ogilvy, Eberle Werbeagentur, Y&R, Agenta, EuroRSCG ABC, Weber Shandwick, Wefra, Die Crew sowie SapientNitro.

 

"Wir verstehen uns als eine Arbeitsplattform, die Themen aufgreift, die die Branche prägen. Dabei versuchen wir frühzeitig Trends zu definieren und die Folgen für die PR-Fachleute zu anlaysieren, um sie anschließend in Thesenpapiere zu packen", sagt Forum-Sprecherin Stefanie Wagner-Fuhs (Agentur: SapientNitro). Das GWA-Vorstandsmitglied hatte bereits nach seiner Wahl im Herbst 2008 erklärt, die Gründung eines entsprechenden Forums voranzutreiben.

 

In den kommenden Wochen sollen zunächst Positionierung und Mission des neuen Forums detaillierter erarbeitet werden. Gleichzeitig hat sich die Runde drei Themen vorgenommen, mit denen sie sich intensiver auseinandersetzen will. Erstes Thema: "Die Ethik der Kapitaliserung von sozialen Beziehungen". Mittlerweile werden soziale Plattformen wie Youtube offen dazu genützt, Unternehmensziele zu verfolgen - sei es über Werbung oder den direkten kontakt. Doch nach Auffassung des Forums wurde bislang nicht definiert, in welcher Form der Dialog aussehen sollte. Das will das PR-Forum in einem Postionspapier festlegen, das als Orientierung für PR-Leute gleichermaßen in Agenturen wie Unternehmen fungieren kann.

 

Weitere Themen sind "Die Informationskaskadisierung als Ablöser des traditionellen Agenda-Settings" - also zu klären, wie Zielgruppen vor allem im Web erkannt und adäquat mit Informationen, Inhalten versorgt werden können - und "Prozessanforderungen für Agenturen wie Auftraggeber angesichts des Kommunikationswandels" - ebenfalls ein Web 2.0-Thema.

 

Das GWA-Forum PR will eine "Stimme für die Branche sein", versteht sich aber nicht als Konkurrenz zu den Fachverbänden GPRA und DPRG, unterstreicht Stefanie Wagner-Fuhs. So sei es denkbar, bei einzelnen Themen zusammenzuarbeiten.

http://www.wuv.de/nachrichten/agenturen/forum_public_relations_im_branchenverband_gwa_gegruendet


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